Hilfe bei Missbrauch
Was tun bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch?
- Ruhe bewahren - nicht überstürzt handeln!
- Aufmerksam zuhören und die Aussage des Kindes/Jugendlichen ernst nehmen.
- Wichtige Botschaften: Du bist nicht schuld. Gut, dass du dich mitgeteilt hast.
- Keine unerfüllbaren Versprechen geben (Geheimhaltung, eigene Grenzen achten).
- Sich selbst Hilfe holen.
- Kurz und sachlich dokumentieren: Situation, Fakten, Aussagen des Kindes/Jugendlichen, Datum, Beobachtungen.
- Weitere Schritte mit dem Kind oder Jugendlichen besprechen.
- Keine Informationen an den/die Beschuldigte/n!
Kontaktadressen & Ansprechpersonen
Bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt oder "komischen Gefühl" müssen Sie nicht allein bleiben.
Kontaktieren sie eine der hier genannten Anlaufstellen - oftmals ist dies sogar anonym möglich.
Was für Sie vielleicht einfach nur der Austausch mit einer erfahrenen Person ist, kann für die betroffene Person ein Ende des Missbrauchs bedeuten.
Kontaktmöglichkeiten in der Gemeinde und im Dekanat
- Pastoralteam in unserer Gemeinde
- Präventionsberatende im Dekanat
- Psychologische Familien-- und Lebensberatung in Geislingen Tel. 07331-305590
Kontaktmöglichkeiten in der Diözese
- unabhängige Ansprechpersonen für Verdachtsfälle
- Theresa Ehrenfried, Tel. 0151-520502750, theresa.ehrenfried(at)ksm.drs.de
- Daniel Noa, Tel. 0177-2355200, daniel.noa@ksm.drs.de
- Kommission sexueller Missbrauch
- Stabstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz
- Kinderschutztelefon des Bischöflichen Jugendamts/BDKJ, Tel.: 07153-300 1234 (Bürozeiten), Handy: 0151-5378 1414 (während Schulferien)
Regionale Beratungsstellen


